Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung hat sich stark gewandelt

 
Suchmaschinenoptimierung hat sich in den letzten fünf bis zwanzig Jahren so sehr verändert, dass die Techniken von damals heutzutage nicht nur nicht mehr greifen, sondern unter Umständen sogar - als Spam klassifiziert – zur Herabstufung im Ranking führen können.
 
Während man damals im Hintergrund der Webseite die sogenannten Metatags mit Schlüsselwörtern vollgepackt hat, gibt es heute hunderte Dinge, auf die geachtet werden müssen.
 
Leider operieren noch heute viele „Suchmaschinenoptimierer“ nach den alten Standards, ohne zu wissen, was sie da eigentlich tun. Suchmaschinenoptimierung ist eine Wissenschaft geworden. Suchmaschinen verfügen über riesige Abteilungen, welche sich immer bessere Algorithmen ausdenken und entwickeln, um den Nutzern die bestmöglichen und passendsten Ergebnisse zu liefern. Wer da glaubt, diese komplizierten Algorithmen lassen sich mit ein paar Keywords in den Metatags dahingehend beeinflussen, dass man auf den vorderen Rängen zu finden ist, der hat verdammt weit gefehlt.
 

Oft kommen Websitebetreiber auf mich zu und fragen, was es denn koste, entsprechende Webseite auf Platz 1 zu bringen.

 
Eine Webseite kann grundsätzlich niemals bei allen Suchanfragen auf Platz eins sein. Es kommt demnach schon einmal darauf an, mit welchem Schlüsselwort man gefunden werden möchte. Schlüsselwörter sind jedoch nicht gleich Schlüsselwörter. Wonach suchen die Suchenden? Eher nach „Tischler“ oder eher nach „Schreiner“, eher nach „Auto“ oder eher nach „KFZ“? Wie hoch ist eigentlich die Konkurrenz? Welche Mittel sind nötig, mit einem Schlüsselwort nach vorne zu kommen, wenn tausende andere auch alles versuchen, um mit diesem einen Schlüsselwort gefunden zu werden.
 
Vielleicht macht es ja doch viel mehr Sinn, ein nicht ganz so populäres Schlüsselwort zu wählen, welches zwar über weniger Suchanfragen verfügt, sich dafür aber nicht jeder Optimierer darauf stürzt. Ist es nicht sinnvoller bei weniger Suchanfragen weit vorne gefunden zu werden, statt bei vielen Suchanfragen auf Seite 40, wo keiner mehr nachschaut?
 
All diese Dinge gilt es zunächst zu recherchieren, daraus ein Optimierungskonzept zu entwickeln und dann entsprechende Maßnahmen, onpage und offpage, durchzuführen.
 

Onpage-Optimierung

 
Alle Maßnahmen, welche auf der Webseite selbst realisiert werden, nennt man Onpage-Optimierung. Die gut recherchierten Schlüsselwörter und Kombinationen daraus werden nach bestimmten Schemen in den Texten, in den Verlinkungen, in den Webadressen der Unterseiten und in vielen Dingen mehr integriert. Die Suchmaschinen müssen eine gewisse Relevanz in den Inhalten erkennen. Dinge, die früher als Tricks gang und gebe waren, wie z.B. weiße Schrift auf weißem Hintergrund, funktionieren dabei schon lange nicht mehr. Im Gegenteil: Suchmaschinen erkennen dies und strafen die Seite ab.
 
Ein gut optimierte Seite muss von Grund auf als solche konzipiert werden. Eine Seite hinterher zu optimieren, macht in der Regel keinen Sinn und ist mitunter kostenintensiver als eine neue, mit vernünftigem Optimierungs- und Benutzerfreundlichkeits-Konzept.
 

Eine gute Seite sollte auch grundsätzlich immer auf den Benutzer zugeschnitten sein. Davon abgesehen, dass auch Suchmaschinen diese Kriterien mit einbeziehen, bringt es ja auch nichts, wenn man zwar sehr weit vorne gefunden wird, der Nutzer die Seite aufruft, dann aber sehr schnell wieder auf das kleine Kreuz oben rechts klickt, weil es doch nicht das war was er suchte, bzw. er sich nicht auf der Seite sofort zurecht gefunden hat.

 

Offpage-Optimierung

 
Unter der Offpage-Optimierung versteht man alles, was auf Fremdseiten getan werden kann, um die eigene Seite zu stärken. Dazu gehören in erster Linie Links, die auf die eigene Seite weisen und von den Suchmaschinen als eine Empfehlung angesehen werden. Auch Soziale Netzwerke werden hier immer wichtiger. Doch auch hier ist Link nicht gleich Link. Manche Links können sogar tödlich sein, andere Links bringen technisch keinen Vorteil für das Ranking in den Suchmaschinen, haben aber eine hohe Marketingrelevanz. Nicht jeder Besucher kommt über eine Suchmaschine.
 
Sind all diese Dinge so gut wie möglich geschehen, ist lediglich die Basis geschaffen. Suchmaschinen lieben stets aktuelle und sich verändernde Seiten. Auch der Linkaufbau von externen Seiten sollte stetig vonstatten gehen. Heute 1000 neue Links und dann lange nichts, wird von den Suchmaschinen als versuchte Manipulation angesehen.
 
Je nach dem Ziel des Webseitenbetreibers, muss man mehr oder weniger Zeit und Geld investieren. Eine Seite, die nur regionale Relevanz hat oder ein Nischenprodukt bedient, ist natürlich wesentlich einfacher zu optimieren, als eine Seite, die bundesweit zu dem Schlüsselwort „Geld“ auf den vorderen Plätzen zu finden sein soll. Hierzu ist dann schon eher ein ganzes Team von Suchmaschinen-Optimierern nötig.
 
Um also nun wieder auf die Frage vom Anfang zurück zu kommen: Ein Preis kann pauschal nicht genannt werden und Ränge können niemals garantiert werden. Ein Versprechen „Ich bringe Ihre Seite auf Platz eins bis drei“ ist in höchstem Maße unseriös.
 
Rolf Hellwig
(Geschäftsinhaber)